Glossar

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A

Additive Farben
Auch Primär- oder Lichtfarben. Die Farben Rot, Grün und Blau (RGB) bilden bei der Projektion in der Summe (daher die Bezeichnung "additiv") die Farbe Weiß. Nach dem Prinzip der additiven Farbmischung erfolgt die Farbbildung bei der Fernsehröhre, bzw. dem Computermonitor. Durch Mischen von je zwei dieser Farben zu gleichen Anteilen entstehen Sekundärfarben (Komplementärfarben) Cyan, Magenta und Gelb, die ihrerseits die Grundfarben des subtraktiven Farbmodells CMYK (subtraktiven Farben) bilden.
Andruck
Ein Probedruck, der unter Verwendung der tatsächlichen Druckfarben und des gewünschten Auflagenpapiers ausgeführt wird.
Anschnitt
Flächen oder Bilder, die im Endprodukt bis an den Rand reichen sollen, müssen über den Rand hinaus gedruckt werden und werden beim Endbeschnitt angeschnitten. Solche Bilder ragen in der Regel 2-3 mm über den Seitenrand in den Beschnitt.
Auflösung
In der Optik ist die Auflösung ein Maß für die Fähigkeit von Ein- und Ausgabegeräten oder auch fotografischen Filmen, zwei benachbarte Punkte noch getrennt voneinander darzustellen. Die Auflösung hängt von den physikalischen Eigenschaften des darstellenden bzw. aufnehmenden Geräts oder Material ab und findet zumeist ihre Grenze in der Wellenlänge des verwendeten Lichts. Man gibt die Auflösung in der Regel mit Punkten pro Zoll (dots per inch - dpi) oder in Linien pro mm an.

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B

Backup
Englisch: Datensicherung
Beschnitt
Siehe Anschnitt
Beschnittmarken
Kurze Linien, die mit auf den Druckbogen gedruckt werden und die anzeigen, wo ein Schnitt erfolgen soll.
Bildbearbeitung
Kaum ein Bild, das heute gescannt wird, kommt ohne Bildbearbeitung auf den Film. Meist werden die Farben für den Druck optimiert oder Störungen retuschiert.
Bitmap
Punktweise Speicherung eines Bildinhaltes. Die einzelnen Bildpunkte können binäre Schwarzweißbilder, acht Bit tiefe Graustufenbilder, 24-Bit RGB-Halbtonbilder oder 32-Bit CMYK-Halbtonbilder beschreiben.
Bitmap-Fonts / Bildschirmschriften
Bitmap-Fonts bestehen aus Zeichen, die aus einem Punktraster aufgebaut sind. Sie liegen lediglich in einer festgelegten Auflösung vor und können nicht ohne Qualitätsverlust skaliert werden; sie erscheinen beim Vergrößern sehr grob. Abhilfe schafft der ATM, eine Software von Adobe.
Blitzer
Durch Maschinenungenauigkeiten verursachte Differenzen (Weißstellen) im Passer mehrfarbiger Drucksachen.
Blitzer
Störungen beim Druck. Aneinandergrenzende Farbflächen lassen das Trägermaterial (in der Regel weißes Papier) "durchblitzen". Eine Folge ungenauer Bogenmontage, bzw. ungenauer Papierführung im Druckwerk.
Blitzer
Bei aneinandergrenzenden Seitenelementen wie unterschiedlichen Farbflächen oder verschiedenfarbigem Textvorder- und -hintergrund "durchblitzender" Bedruckstoff (meistens weißes Papier), der an den zusammenstoßenden Konturen als störend wirkender minimaler Spalt wahrgenommen wird. Ursache dafür kann eine ungenaue Bogenmontage sein, es kann sich aber auch um Differenzen handeln, die beim Papierlauf durch die von Druckwerk zu Druckwerk zunehmende Beanspruchung des Bedruckstoffs auftreten können. Dem wird durch Über bzw. Unterfüllen vorgebeugt - was zu einer minimalen Überlappung der Konturen unterschiedlicher Farben führt.
Blocksatz
Rechts- und linksbündiger Satz.
Bogendruck (Sheetfed)
Drucktechnik, bei der im Gegensatz zum Rollendruck einzelne Papierbogen bedruckt werden.
Bogenmontage
Zusammenstellung der per Belichter erstellten Seitenfilme auf dem sog. Druckbogen zur ökonomischen Ausnutzung des Formates der jeweils eingesetzten Druckmaschine. Hierbei werden die dem Druck nachgeschalteten Verarbeitungswege (z.B. falzen, schneiden) berücksichtigt.
Bogenmontage
Einpassen der Seiten eines Dokuments auf einem Druckbogen. Die Platzierung erfolgt nach den Vorgaben des Ausschießschemas. In der traditionellen Druckvorstufe werden die kopierfähigen Filme der einzelnen Seiten auf einer transparenten Folie montiert. Diese dient dann als Kopiervorlage für die Druckplatte.
Bogenmontage
Mehrere Seiten einer Publikation werden auf einem Druckbogen oder einer Druckplatte zusammengefügt. Diese Montage wird auch als Ausschuss bezeichnet.
Broschur
Einfacher, anspruchsloser Einband (Karton).
Broschüre
Eine nicht periodisch erscheinende Publikation mit mindestens 5 und maximal 48 Seiten, mit Papier- oder Kartonumschlag.
Broschüre
Eine Broschüre beinhaltet eine Anzahl gedruckter Seiten, die in einer bestimmten Art gefalzt und gebunden werden. Im Vergleich zu einem Buch besteht eine Broschüre aus weniger Seiten und erfordert eine andere Bindetechnik.
Bruchziffern
Bruchziffern sind ungefähr halb so groß wie die Versalhöhe der Grundschrift. Bruchziffern sollten nach Möglichkeit nicht durch Verkleinern der Buchstaben erzeugt werden. Der Effekt wäre der gleiche wie bei den Kapitälchen. Auch hier können Open-Type-Schriften Retter in Not sein. Viele bieten bereits eine Vielzahl von echten Bruchziffern an. Wobei es auch OpenType-Fonts gibt, die nur die wichtigsten Brüche enthalten, leider! Ein korrekter Bruch kann nur entstehen, wenn der Bruch Bestandteil der Schriftfamilie ist. Hier sind Zähler und Nenner in den Schrägstrich hineingestellt. Bei Serifenlosen Schriften schließt der Zähler oben mit der Oberlänge der Grundschrift ab. Der Nenner liegt unten auf der Schriftlinie. Falsche Brüche: Hier wurden die Brüche lediglich durch Verkleinern der Ziffern definiert. Man sieht sehr schön, die Bruchziffern im Vergleich zum Duktus (Strichstärke) des Bruchstriches zu fein sind. Tipps: Die Adobe Creative Suite installiert bereits einige sehr gut ausgebaute OpenType-Fonts, inklusive Ligaturen, echten Kapitälchen und echten Brüchen. In InDesign greift man in den Absatzeinstellungen in den erweiterten Optionen (Pfeil rechts aussen) auf OpenType-Funktionen zu. Hier einige sehr schön ausgebaute Adobe-OpenType-Schriften: Adobe Caslon Pro, Warnock Pro, Adobe Garamond Pro, Minion Pro, Kozuka Gothic Pro (Asiatische Glyphen)
Bund
Die Mitte zweier Seiten, die sich gegenüber stehen.
Bundzuwachs
Bei im Rücken gehefteten Broschüren werden die Bögen zunächst gefalzt und dann ineinander gesteckt. Aufgrund der Papierstärke und des endlichen Biegeradius des Papiers sind die äußeren Druckbögen etwas größer als die inneren. Der Bund, d.h. der Bereich zwischen zwei gegenüberliegenden Seiten auf dem Bogen, muss nach außen hin von Bogen zu Bogen wachsen, damit die Seiten der fertigen Broschüre genau übereinander liegen.

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C

Cache-Speicher
Schneller Zwischenspeicher eines Computers, Belichters oder Laserdruckers, in dem der Anwender häufig wiederkehrende Programmroutinen speichern kann, um nicht ständig auf die langsamere Festplatte zurückgreifen zu müssen. Bei Belichtern oder Laserdruckern können hier gerasterte Schriften gespeichert sein.
Cicero
Altes Maß (12 Punkt oder 4,55 mm), heute nicht mehr in Gebrauch.
Cicero
Grundmaß der Typographie 4 Cicero = 1 Konkordanz, I Cicero = 12 Punkt (4,5 mm)
CIE
"Commission Internationale de l'Eclairage". Ein 1930 gegründetes internationales Gremium, das zahlreiche Farbstandards entwickelt hat. Einer dieser Farbstandards ist der CIELAB- Farbraum, in dem Farben mathematisch durch eine Helligkeitskoordinate (L*) und zwei Chrominanz-Koordinaten (a* für Grün-Rot und b* für Blau-Gelb) dargestellt wird. Dieses Farbmodell ist geräteunabhängig. Das bedeutet, dass jede Farbe durch Zahlen exakt dargestellt werden kann und nicht von den internen Parametern eines Druckers oder Monitors abhängig ist.
CIE-Farbraum
Farbraum, in dem Farbbilder unabhängig vom Eingabesystem (z. B. Scanner) oder verschiedenen Ausgabesystemen farbneutral gespeichert werden.
CMS / Color Management System
Software, die entweder auf Betriebssystemebene oder im Rahmen von Anwendungsprogrammen dafür sorgt, daß die Ausgabe in möglichst hohem Maß der Bildschirmdarstellung und der gescannten Vorlage entspricht. Ein CMS korrigiert die Farbverfälschungen, indem es die Daten in einem geräteunabhängigen Farbraum definiert und sie dann in den gerätespezifischen umrechnet. So kalibriert ein CMS beliebige Eingabe- und Ausgabeeinheiten.
CMYK
Abkürzung für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz. Die Bezeichnung K wird aus dem englischen Wort "Key" abgeleitet. Aus CMY lassen sich alle gewünschten Farben im subtraktiven Farbsystem erstellen. Aufgrund der Verunreinigungen innerhalb der Farben entsteht beim übereinander Drucken von Cyan, Magenta und Gelb jedoch braun- oder grünstichiges, aber kein reines Schwarz. Bildelemente, die schwarz erscheinen sollen, werden deshalb mit der vierten Druckfarbe Schwarz zusätzlich bedruckt.
CMYK
Abk. für Cyan, Magenta, Yellow,. Die subtraktiven Grundfarben oder Prozessfarben für den Farbdruck. Durch die drei Komponenten Cyan, Magenta und Gelb lässt sich der gesamte Farbraum darstellen. Schwarz wird dazugegeben, um die Farbe und Zeichnung zu verstärken und ein echtes Schwarz zu drucken.
CMYK
Cyan, Magenta, Yellow, Black bzw. Key (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz bzw. Schlüssel). Die Druckfarben mit denen der Vierfarbdruck durch subtraktive Farbmischung realisiert wird.
CMYK
Die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow und Black. Aus den ersten drei Grundfarben lassen sich alle gewünschten Mischfarben erzielen. Schwarz wird separat aufgetragen.
Color-Management-System (CMS)
Farbkalibrierungssystem, mit dessen Hilfe die unterschiedlichen Farbräume von Ein- und Ausgabegeräten aneinander angepasst werden, um eine einheitliche Farbausgabe auf allen Geräten zu erzielen.
Colorsync
Ein Farbmanagementsystem von Apple, welches auf Betriebssystemebene arbeitet.
ColorSync
Das Farbmanagement-System des Herstellers Apple gilt mittlerweile als Industriestandard. In Verbindung mit ICC-Profilen wird eine geräteübergreifende, weitgehend identische Farbdarstellung angestrebt.
Controller
Controller Interface zwischen CLC-System und PC-Netzwerk. Der Controller übernimmt die Aufgabe, Daten aus den Anwendungsprogrammen der vernetzten PCs anzunehmen, zu berechnen und an das CLC-System weiterzuleiten (Digitaldruck-Funktion). Controller werden über PostScript-Druckertreiber angesteuert und können neben der Ausgabe von Daten auch deren Speicherung, bzw. deren Koordination in Warteschlangen übernehmen (Queuing). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über das angesteuerte Farbkopiersystem Daten zu erfassen (Scanner-Funktion). Controller verdreifachen somit den Nutzen des Kopiersystems.
CRD / Color-Rendering-Dictionary
Softwarebestandteil des Color Managements von PostScript Level 2- RIPs, welche die Farbdaten für Ausgabegeräte in Abhängigkeit eines gewählten Eingangs-Farbprofils farbmetrisch korrigieren.
Cyan
Grundfarbe der subtraktiven Farbmischung (blaugrün).

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D

Dateiformate
Beinahe jedes Programm verwendet sein eigenes Format. Daher gibt es Konvertierungsprogramme und Datenaustausch-Formate, die die meisten Programme lesen können (z. B. RTF, TIFF oder EPS).
Datenkompression
Verdichtung von gespeicherten Daten durch Algorithmen zur Verringerung der Übertragungszeiten und Einsparung von Speicherplatz.
Desktop Publishing DTP
Mit DTP-Programmen können auf normalen Personal Computern aus selbstgestalteten Text- und Grafikunterlagen Druckvorlagen (Werbebroschüren, Gebrauchsanweisungen, Bedienungsanleitungen, Handzettel, Dokumentationen sowie auch Zeitungen und Zeitschriften) erstellt werden. Die digitale Druckvorlage kann bei kleiner Auflage auf einem Laserdrucker oder Farbkopiersystem vervielfältigt werden.
Desktop Publishing - DTP
Mit DTP-Programmen können auf Personal Computern layoutete Text- und Grafikunterlagen als Druckvorlagen erstellt werden.
Desktop Publishing (DTP)
Text- und Bildbearbeitung am Computer mit Hilfe von Scanner (siehe dort) und Laserdrucker als Ausgabemedium. Durch die rasante Entwicklung der Computertechnik wird DTP immer populärer.
Digitaldruck
Im Gegensatz zu den klassischen Druckverfahren benötigt der Digital- druck keine zeitaufwendige (und kostenintensive) Einrichtungs-, bzw. Vorlaufzeit (Rüstzeit). Es kann ohne den Umweg über Film und Druckplatte gedruckt werden - digitale Daten vorausgesetzt. Die tonerbasierenden Digitaldruckverfahren haben sich mittlerweile durchgesetzt. Digitaldruckmaschinen für Auflagenhöhen bis 1.000 Stück verarbeiten Blattware (in der Regel bis DIN A3), für höhere Auflagen werden Maschinen eingesetzt, die auf Rollenware drucken (derzeit bis ca. 40 cm Bahnbreite). Digitaler Bogendruck ist jedoch kostengünstiger und erfordert kein geschultes Fachpersonal. Canon bietet seit Einführung der CLC-Systeme im Jahr 1987 den Digitaldruck bis zum Format A3 an.
Digitaldruck
Ohne Einrichtungs- und Rüstzeit an den Druckmaschinen kann ohne den Zwischenweg Film und Druckplatte gedruckt werden. Vom Computer aus werden die digitalen Daten auf die Druckmaschine geschickt.
Digitaldruck
Sammelbegriff für alle Druckverfahren, bei denen Druckseiten aus einem digitalen Datenbestand gedruckt werden. Digitaldruckverfahren sind insbesondere Inkjet und Elektrofotografie (Tonerbasiert), bei denen Seiten unterschiedlichen Inhalts nacheinander gedruckt werden können. Beim Digitaldruck wird die Druckform komplett auf Basis digitaler Daten in der Maschine hergestellt. Die Druckform wird dabei für jedes Druckexemplar digital gesteuert neu bebildert. Die Druckmaschinen werden direkt mit den Daten aus der Druckvorstufe angesteuert, wodurch der gesamte Prozess der Druckplattenherstellung entfällt. Im Gegensatz zu den klassischen Druckverfahren benötigt der Digitaldruck keine Vorlaufzeit. Auf der Grundlage von digitalen Daten kann ohne Umwege in hoher Qualität gedruckt werden. Der Digitaldruck eignet sich derzeit vor allem für kleine, personalisierte oder individualisierte Auflagen.
DIN-Formate
Papiergrößen werden in Deutschland nach DIN 476 eingeteilt in die Reihen A (Drucksachen, Briefbogen usw.), B (Schnellhefter, Versandtaschen und Ordner) und C (Umschläge). C ist jeweils so groß, dass A hineinpasst, B ist so groß, dass C hineinpasst.
Display PostScript
Weiterentwicklung der Seitenbeschreibungssprache PostScript, um die Darstellung von Grafiken und Schrift am Computermonitor zu verbessern und mit dem späteren Druckbild in Übereinstimmung zu bringen.
Dpi
"dots per inch" = Punkte/Zoll. Ein Zoll sind 2,54 Zentimeter. Maßeinheit für die Auflösung von Druckern und Faxgeräten. Je höher die Auflösung, desto gleichmäßiger und hochwertiger werden die Abbildungen. Faxgeräte arbeiten mit einer Auflösung bis zu 200 dpi, Laser- und Tintenstrahldrucker mit einer Auflösung bis zu 1.200 dpi.
dpi
"Dots per Inch". Anzahl der auf einem Inch unterscheidbaren digitalen Informationen. Je höher dieser Wert, je besser ist die in Abhängigkeit von der Auflösung stehende Qualität.
Druckbild
Bereich auf dem Druckbogen, der von den positionierten Seiten eingenommen wird. Das Druckbild kann kleiner oder größer sein als der Druckbogen.
Druckbogen
Die Gesamtheit aller Seiten, die auf einem Blatt (Bogen) durch die Druckmaschine laufen.
Druckbogen
Bedruckter Bogen Papier, auf dem eine oder mehrere Seiten (Nutzen) so angeordnet sind, wie es bei der Bogenmontage festgelegt wurde. Bevor das Druckerzeugnis fertig ist, müssen die Druckbögen gegebenenfalls noch gefalzt und geschnitten werden. ei Computer-To-Plate-Systemen und bei elektronischen Drucksystemen besteht kein Unterschied zwischen der Herstellung einer Druckplatte und der eines Druckbogens.
Druckbogen
Großformatiger Papierbogen, auf den mehrere Seiten einer Publikation gedruckt werden. Dieser Bogen wird später gefalzt und beschnitten. Größere Publikationen werden aus mehreren Druckbogen zusammengestellt.
Druckfläche
Die Gesamtfläche einer Seite, die maximal bedruckt wird. Diese kann auch größer sein als der Satzspiegel.
Druckform
Die Druckform ist der Teil im Druckverfahren, von dem die Informationen auf den Bedruckstoff übertragen werden. Je nach Druckverfahren spricht man von Druckplatte, Druckzylinder, Sieb etc. Die Druckform ist das stärkste Unterscheidungsmerkmal der "klassischen" Druckverfahren.
Druckveredelung
Bei der sogenannten Bogenkaschierung werden Druckbögen nach erfolgtem Druck mit hochglänzenden, matten, bunten oder geprägten Kunststoff-Folien überzogen. Ein anderes Verfahren zur Veredelung von Drucken ist die Beschichtung mit hochglänzenden und matten Lacken. Dadurch wird das Druckprodukt vor mechanischen Einflüssen geschützt und fällt optisch durch die Veredelungseffekte auf.
Druckverfahren
Man unterscheidet vier "klassische" Druckverfahren: Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck und Durchdruck. In letzter Zeit ist noch der Digitaldruck hinzugekommen.
Druckvorstufe (Prepress)
Arbeitsschritte von der Bereitstellung von Texten, Grafiken und Bildern sowie der Gestaltungsidee bis zur Herstellung der Druckform (z.B. Druckplatte).
Druckweiterverarbeitung
Letzter Schritt in der Kette der Druckerstellung, in der die fertigen Produkte auslieferungsfertig gemacht werden. Dazu gehören: Schneiden, Falzen, Binden, Stanzen, Lochen und Verpacken.
Dickte
Die Dickte ist die Gesamtbreite eines Buchstabens, inklusive Vor- und Nachbreite.
Druckertreiber
Ein Softwarebestandteil des Betriebssystems, welches einerseits die Kommunikation zwischen dem aktiven Programm und der gewählten Schnittstelle herstellt. Andererseits obliegt dem Druckertreiber die - nicht zu unterschätzende Aufgabe - die Programmdaten in ein dem angesteuerten Drucker verständliches Format zu übersetzen.
Duktus
Der Duktus ist die Strichstärke (Strichführung) eines Zeichens. Der Schriftkünstler legt bei der Erstellung einer Schrift den Duktus für jedes Zeichen fest. Betrachten wir zum Beispiel den rechten Schenkel des Buchstabens "A", so stellen wir fest, dass dieser stärker ist als der linke.
Duplex
Unter Duplex-Druck versteht man ein Schwarz/Weiß-Bild, welches mit einer zweiten Farbe (meistens eine Schmuckfarbe) gedruckt wird.
Duplex
Bei digitalen Drucksystemen das Bedrucken von Vorder- und Rückseite des Papiers in einem Arbeitsgang.
Durchschuß
Zwischenraum zwischen zwei Zeilen (Zeilenabstand).
Durchschuss
Der Durchschuss beschreibt den Abstand zwischen der Unterlänge der oberen Zeile bis zur Linie der Oberlänge der nachfolgenden Zeile. Der Durchschuss wird oft mit dem Zeilenabstand verwechselt - ist jedoch nicht dasselbe, denn der Zeilenabstand wird von Grundlinie zu Grundlinie gemessen. Im Fließtext gilt als ästhetisches Maß ein Durchschuss von 20%. Merke: Bei gleichbleibendem Zeilenabstand aber unterschiedlicher Schrift kann der Durchschuss variieren. Der Zeilenabstand sagt also nichts aus über den Durchschuss. Optischer Durchschuss: Es wird unterschieden zwischen zwei Arten des optischen Durchschusses. Bei Gemeinen: Abstand von der Schriftlinie bis zur Mittellänge der nächsten Zeile. Bei Versalien: Abstand von der Schriftlinie bis zur Versalhöhe der nächsten Zeile.
Durchsicht-Vorlagen
Durchsicht-Vorlagen sind transparent, wie z. B. Dias oder Folien. Gegenteil von Aufsichtsvorlagen.

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E

EBV
Elektronische Bildverarbeitung mit dem Ergebnis der High-End-Qualität
EBV
Elektronische Bildverarbeitung. Vorlagen werden mit Scannern digitalisiert und als Datei auf einem Datenträger abgelegt. Mit geeigneten Programmen (z.B. Adobe Photoshop) kann die digitale Bildinformation verändert werden.
Einrichten
Alle Arbeitsvorbereitungen an Maschinen.
EPS
Abk. für Encapsulated Postscript. PostScript-Code, der sowohl den reinen PostScript-Code zur Ausgabe auf einem Postscript-fähigen Drucker als auch eine Beschreibung für die Bildschirmausgabe beinhaltet.
EPS
Abkürzung für Encapsulated PostScript, was frei übersetzt soviel wie "eingebettetes PostScript" bedeutet. Bei EPS-Dateien wird der PostScript-Datenbestand nach einem festgelegten Schema durch eine übergreifende Datei-Information am Dateianfang (Header) ergänzt. Man unterscheidet zwischen binär codierten, also im binären Code gespeicherten EPS-Dateien und den ASCII-Konventionen folgenden EPS-ASCII-Dateien. EPS-Daten sind betriebssystemübergreifend einsetzbar, sofern sie den "Document Structuring Conventions" (DSC) von Adobe entsprechen. Die DSC legen eine Geräte und Seiten unabhängige Struktur für ein PostScript-Programm fest und schreiben dann DSC-Kommentare vor, die anderen Applikationen die Handhabung erleichtern. EPS-Dateien können eine Bildvorschau (Bitmap) enthalten, welche zur Darstellung am Bildschirm oder die Ausgabe auf Druckern ohne PostScript-Interpreter dient. Unter Windows ist diese Bitmap eine TIFF- oder Windows-Metafile (WMF)-Datei, auf dem Macintosh kommt eine PICT-Datenstruktur zum Einsatz. Dies führt gelegentlich beim plattformübergreifenden Austausch von EPS-Daten zu Verwirrung, weil statt der Bildvorschau nur eine graue Fläche dargestellt wird. Auf das Druckergebnis nimmt dies jedoch keinen Einfluss - solange über ein PostScript-fähiges System gedruckt wird.
EPS
Abkürzung für Encapsulated PostScript. Zu Deutsch etwa eingeschlossenes PostScript. Das PostScript-Programm ist mit einem definierten Vorspann und Endezeichen versehen. Das EPS-Format wird verwendet, um ein PostScript- Programm in ein bestehendes Dokument einzufügen. Für dots Pilot 2 unterscheidet sich eine EPS-Datei nicht von einer PostScript-Datei, außer durch die ersten klassifizierenden Zeilen.
EPS-Format
"Encapsulated Postscript": Dateiformat zur Beschreibung von Bildern oder Grafiken, die ganz auf Postscript beruht.
Euroskala
Genormte CMYK-Farbskala für den 4-Farb-Offsetdruck.
Euroskala
In Europa gültiges Prozessfarbensystem. In den USA kommen Prozessfarben aus dem Pantone-System zum Einsatz, in Japan wird nach dem Toyo-Standard gedruckt. In allen Fällen erfolgt die Farbbildung durch das aufeinanderfolgende Drucken der Farben Cyan (Blau), Magenta (Purpur), Yellow (Gelb) und Schwarz.

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F

Faksimile
(lat.-engl.: "Mache ähnlich". Steht heute für unveränderte Nachdrucke, bei denen die Druckvorlagen vom Original reproduziert werden. Auch für Unterschriften, die mit gedruckt werden sollen.
Falzen
Falzen nennt man das "Knicken" des Bedruckstoffes. Ein Falz wird auch "Bruch" genannt, weil die Fasern des Bedruckstoffes gebrochen werden.
Falzmarken
Dünne Linien, die markieren, wo das fertige Dokument gefalzt werden soll.
Falzmaschine
Weiterverarbeitungsmaschine, die die Druckbogen falzt. Kombination mit Rill-, Nut- und Perforierarbeitsgängen bei einem Maschinendurchlauf möglich.
Farbauszüge
Beim Offsetdruck entstehen CMYK-Farbbilder durch das übereinander Drucken von vier Teilbildern in den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, die Auszüge genannt werden. Bei der Belichtung werden zunächst vier (schwarz-weiße) Auszugsfilme für diese Grundfarben hergestellt (separiert), mit denen dann in einem weiteren Bearbeitungsschritt die Druckformen hergestellt werden.
Farbkeil / Meßstreifen
Ein Farbkeil beinhaltet Maßfelder mit Dichtewerten zwischen 0% bis 100% Deckung für jede Druckfarbe. Die Farbwerte definieren die Menge der jeweils vom Druckwerk aufgetragenen Farbe und werden zur Kontrolle mit einem Densitometer gemessen. Abweichungen in der Stärke des Farbauftrages entscheiden darüber, ob eine Kalibrierung des Druckwerkes, bzw. der Farbsteuerung notwendig ist.
Farbkontrollstreifen
An den Seitenrändern mit gedruckte Streifen. Sie dienen zur Beurteilung der Dichte der Farben, der Passgenauigkeit und der Graubalance.
Farbmanagement
Allgemeine Bezeichnung für Systeme diverser Hersteller zur Kalibrierung von allen an der Farbbildverarbeitung beteiligten Komponenten wie Scannern, Monitoren und Farbdruckern. Das Farbmanagement-System übersetzt die Daten eines Scanners in einen Standardfarbraum. Für die Ausgabe auf einem Drucker wird das Bild wieder für das jeweilige Gerät umgerechnet.
Farbmodelle
Dienen zur Ordnung von Farben. Die gängigsten sind RGB (Rot-Grün-Blau), CMYK (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) und HLS (Hue-Luminance-Saturation).
Farbprofil
Alle Geräte, die Farbe verarbeiten, verfälschen diese auch in gewissem Maß. Jeder Scanner, Bildschirm oder Drucker hat seine eigene Farbcharakteristik. Es kommen individuelle Abweichungen von Gerät zu Gerät hinzu, die sich im Lauf der Zeit weiter ändern. Farbprofile dienen dazu, die Farbeigenschaften eines Geräts zu beschreiben. Entweder liefert der Hersteller ein solches Profil - oder der Anwender generiert mit Hilfe entsprechender Software individuelle Profile für seine Geräte. Aufgrund dieser Farbprofile kann das Farbmanagement-System die einzelnen Komponenten aufeinander abstimmen.
Farbraum
Ein Modell zur Darstellung von Farben durch messbare Werte, etwa den Anteil von Rot, Grün und Blau in einem Bild. Der RGB- und der CMYK-Farbraum sind von den Farbgeräten (z.B. Monitor und Drucker) abhängig. Andere Farbräume, etwa der CIELAB-Farbraum, basieren auf mathematischen Modellen und sind geräteunabhängig.
Farbsatz
Gesamtheit der Farbauszüge Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, die durch eine Farbseparation erstellt wurden.
Farbseparation
Zerlegung eines Bildes/einer Drucksache in einen Farbsatz.
Farbtemperatur
Verschiedene Lichtquellen besitzen unterschiedliche "Farbtemperaturen", d.h. das Licht besteht aus Bereichen unterschiedlicher Spektralanteile. Eine Glühlampe liefert einen starken Rot-Anteil und nur einen geringen Blau-Anteil. Umgekehrt verhält es sich bei Tageslicht mit bedecktem Himmel. Beispiele für verschiedene Farbtemperaturen, die in K (Kelvin) gemessen werden:  Kerze: 1.900 K  Glühlampe: 2.500 K  Halogenlampe: 3.200 K  Elektronenblitz: 5.500 K  Sonnenlicht: 5.500 K  Bedeckter Himmel: 6.000 -12.000 K
Feindaten / Lithodaten
Daten von professionellen Scannern mit einer Auflösung von 300 dpi und mehr. Ein Bild im Format A4 benötigt ca. 30 MB Speicherplatz.
Feinpapiere
Auf Basis besonders hochwertiger Rohstoffe hergestellte feine Papiere.
Fiery
!!!
Fiery XJ Downloader
Ein Dienstprogramm zum Laden von Zeichensätzen und PostScript-Dateien von Macintosh und Windows Computern.
Fiery XJ Export-Zusatzmodul
Exportiert Daten aus Photoshop ohne Verwendung des PostScript-Interpreters oder eines Druckertreibers, wodurch die Verarbeitungsdauer verkürzt wird. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit kann damit um das Dreifache erhöht werden.
Fiery XJ Scan
Ein Dienstprogramm, mit dem Bilder mit dem Kopierer eingescannt und direkt an Macintosh oder Windows PCs mit Adobe Photoshop gesendet werden können.
Fiery XJ Spooler
Ein Dienstprogramm zur Steuerung des Spool-Betriebs und der Warteschlangen sowie zur Produktionsüberwachung und zur Fakturierung der Aufträge. Die neuen Funktionen dieses Dienstprogramms erlauben die Veränderung und das wiederholte Drucken bereits verarbeiteter Druckaufträge, das Ändern der Einstellungen für Druckaufträge in der Warteschlange, die Ausgabe eines detaillierten Druckprotokolls sowie die Anzeige des Druckerstatus und der Informationen für die Druckkostenfakturierung.
Finishing (Postpress)
Siehe Druckweiterverarbeitung
Fixierung / Fixiereinheit
Begriff aus der CLC-Technik. Steht am Ende der am mechanischen Druckprozess beteiligten Komponenten beim digitalen Druck. Die Fixiereinheit verbindet das auf dem Papier befindliche Farbtonerpaket untrennbar mit dem Trägermaterial. Druck und Temperatur der Fixiereinheit stehen in Abhängigkeit vom gewählten Material, bzw. gewünschten Effekt. CLC-Systeme der neuen Generation können deshalb z.B. Kopien mit Glanzeffekt erzeugen, die einem Hochglanzfoto ähneln.
Flachdruck
Beim Flachdruck liegen die druckenden und die nichtdruckenden Flächen in der Druckform in einer Ebene nebeneinander. Die Druckform ist so vorbereitet, dass alle druckenden Flächen wasserabweisend sind, d. h. die Druckfarbe kann nicht durch das Wasser abgewaschen werden. Die nichtdruckenden Flächen sind wasserfreundlich sind, d. h. die Druckfarbe kann leicht abgewaschen werden. Das bekannteste Flachdruckverfahren ist heute der Offsetdruck.
Flachdruck
Siehe Offsetdruck
Fleisch
Das Fleisch ist der Leerraum links und rechts des Zeichens, inklusive Vor- und Nachbreite. Das Fleisch ist für den optischen Abstand der Buchstaben zueinander mitverantwortlich.
Font
Kompletter Zeichensatz eines Schrifttyps. Bitmap- Fonts / Bildschirmschriften.
Format
Größe eines Blattes oder Bogens; Unterscheidung zwischen Hoch- und Querformat; die Breite wird zuerst genannt (Breite x Höhe).

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G

Gamma
Über die Gammakurve wird die Verteilung der Tonwerte innerhalb eines Bildes verändert. So können die Tonwertbereiche für Lichter und Schatten gestaucht und gleichzeitig der Bereich der Mitteltöne gestreckt werden.
Gamut
Farbpalette. Ein Geräte-Gamut definiert die Farben, die ein Gerät (z.B. Drucker) produzieren kann. Ein Bild-Gamut definiert das Farbspektrum im betreffenden Bild.
GCR
"Gray Component Replacement": Unbuntaufbau. Bei diesem Farbseparationsverfahren werden gleiche Anteile von CMY durch Schwarz ersetzt.
GCR / UCR
UCR. Grey Component Replacement, Unbuntaufbau, Grauwertreduktion. Eine Technik, mit der der "Dunkelanteil" der Farbtöne eines Bilds errechnet und durch Zugabe eines entsprechenden Schwarzanteils erreicht wird. Hierdurch erspart man sich die sonst verwendete anteilige Zugabe von Cyan, Magenta und Gelb.
Gemein
Bezeichnung für Kleinbuchstaben.
Gemeine, Minuskeln (Kleinbuchstaben)
Im Gegensatz zu den Versalien weisen die Kleinbuchstaben auch Ober-, Mittel- und Unterlängen auf. Diese sind von Schrift zu Schrift verschieden. Im Beispiel unten die Futura mit extrem ausgeprägten Überlängen.
Gemeine- oder Mediäval-Ziffern
Diese Ziffern weisen die gleichen Merkmale auf wie die gemeinen Buchstaben. Sie haben Mittel-, Ober- und Unterlängen. Diese Ziffern passen sich dem Schriftbild an und eignen sich daher auch nicht für Tabellensatz. Im fortlaufenden Text finden solche Ziffern jedoch sehr oft Verwendung. Solche Ziffern kommen meistens in Renaissance- und Barockschriften vor.
Geschäftsdrucksachen
Zusammenfassung aller Drucksachen, die zu einer Geschäftsausstattung gehören: Briefbogen DIN A4, Geschäftsleitungsbogen DIN A4, Briefbogen Blatt 2 DIN A4, Faxbogen DIN A4, Visitenkarten, Rechnungen DIN A4, Rechnungen 1/6 DIN, Quittungsblock DIN A6, Lieferschein DIN A5, Briefhüllen in DIN-Lang mit Fenster, Briefhüllen in DIN-lang ohne Fenster, Briefhüllen DIN C4 mit Fenster, Angebotsmappen B4, diverse Formulare (Auftrag, Gesprächsnotizen usw.), Katalog DIN A4, Preisliste DIN A4
Gestaltungsraster
Bei Büchern und wiederkehrenden Publikationen sollte sich das Layout an einem Gestaltungsraster orientieren.
Gestrichene Papiere/Kartons
Um eine bessere Oberflächeneigenschaft zu erreichen, wird Papieren eine Streichmasse aus Pigmenten und Bindemitteln aufgetragen.
Geviert
Maßeinheit, die der Höhe des Schriftkegels entspricht. Wird oft auch aufgeteilt in Halb-, Viertel-, Drittel- oder Achtelgeviert. Bei vielen Schriften entspricht das Geviert der Breite des kleinen "m".
Geviert
Ein Geviert ist eine typografische Einheit auf Basis eines Quadrates. Das sogenannte "echte Geviert" ist ein Quadrat in Abhängigkeit der Schriftgröße. Bei einer 12-Punkt-Schrift ist das Geviert 12 Punkte hoch und 12 Punkte breit. In der heutigen Textverarbeitung entspricht ein Geviert der Dickte von zwei Nullen (00). Ein Halbgeviert weist die Dickte von einem Null (0) auf.
Geviert
Quadratische Fläche; Seitenlänge ist die Schriftgröße (bzw. Kegelgröße).
GIF (Graphics Interchange Format)
GIF ist ein Dateiformat für Grafiken mit maximal 256 Farben. GIF-Dateien sind komprimiert mittels eines Algorithmus (LZW, ein Algorithmus, der auch zum Komprimieren von TIFF-Dateien verwendet wird).
Glyphen
Im Desktop-Puplishing ist es allerdings eher treffender von "Glyphen" zu sprechen. In der Typografie ist eine Glyphe die grafische Darstellung eines Schriftzeichens, zum Beispiel eines Buchstabens, eines Silbenzeichens, einer Ligatur oder eines Buchstabenteils. Die Glyphe bildet dabei in sich eine grafische Einheit.
Goldener Schnitt
Gesetz für die Harmonie der Proportionen bei der Flächen- und Raumaufteilung. Typische Seitenverhältnisse sind 5 : 8 oder 8 : 13.
Goldener Schnitt
Ein Verhältnis, bei dem sich der kleinere Teil zum größeren Teil (z. B. Seitenproportionen) 3:5 oder 5:8 verhält. Gilt als besonders ästhetisch.
Gradation
Die Umsetzung von Licht (Intensität mal Zeit) in Schwärzungen bei der Belichtung von Fotomaterialien. Das Verhältnis zwischen dem einwirkenden Licht und der damit erzielten Schwärzung wird in einer Gradations- oder Schwärzungskurve dargestellt. Jedes Fotomaterial generiert auf Basis seiner spezifischen Eigenschaften eine bestimmte Kurve. Je steiler diese ausfällt, desto kontrastreicher ist das Material.
Graukeil
Gedruckte Skala mit Grautönen von Weiß bis Schwarz für eine korrekte Belichtung und für den Druck von schwarz-weißen Rasteraufnahmen.
Graustufen
Verschiedene Grauschattierungen in Abstufungen von Schwarz bis Weiß.
Graustufen
Elektronisch erfassbare Tonwertabstufungen einer Halbton-Bildvorlage.
Grobdaten / Layoutdaten
Daten für die Layout-Arbeit mit einer Auflösung zwischen 70 und 150 dpi. Bei dieser Auflösung ist der Speicherplatzbedarf nicht so hoch.
Grundfarben
Reine Farben, die nicht durch Mischen erreicht werden können. Die additiven Grundfarben (Lichtfarben) sind Rot, Grün und Blau; die subtraktiven Grundfarben sind Cyan, Magenta und Gelb.

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H

Halbton / Fotoqualität
Alle Töne jeder Farbe, die zwischen Vollton und Weiß liegen. Auf dem Foto und beim CLC-Digitaldruck real dargestellt, im Offsetdruck durch Raster erzeugt. Die Halbtondarstellung von Systemen ist unterschiedlich, je nachdem, mit welcher Auflösung sie arbeiten, d.h. welche Halbtonfähigkeit sie haben.
Halbtonbild
Man bezeichnet alle Bilder, in denen Grautöne oder entsprechende Farbtöne vorkommen, als Halbtonbilder. Alle Töne zwischen Weiß und Schwarz werden als Halbtöne bezeichnet.
Hauskorrektur
Erste Korrektur einer Druckarbeit. Die für den Auftraggeber bestimmte Korrektur wird erst nach der Berichtigung der zunächst entdeckten Fehler abgesandt.
HKS
Abkürzung für eine Druckfarbenpalette der Firmen Hostmann-Seinberg, K+E Druckfarben und Schminke. Erhältlich sind diese Druckfarbfächer für unterschiedliches Papier mit jeweils 84 Farben.
HKS
Farbsystem für Schmuckfarben. Die wichtigsten Farbfächerbezeichnungen lauten: K = Kunstdruckpapier (gestrichen), N = Naturpapier, Z = Zeitungsdruckpapier, E = Endlosdruckpapier
HKS / HKS-Fächer
Ein praktisches Hilfsmittel zur schnellen und sicheren Bestimmung von Farben. Schon in der Entwurfsphase kann das Druckergebnis beurteilt werden. HKS-Fächer gibt es als HKS-N für den Druck auf Naturpapier und als HKS-K für den Druck auf Kunstdruckpapier.
HLS, HSV, HSB Farbsystem
!!!
Hochzeit
Aus Versehen doppelt gesetztes Wort.
Holzhaltige Papiere
Papiere mit einem Holzschliffanteil von mehr als 5 %. Diese Papiere sind kostengünstiger in der Herstellung. Festigkeit und Weiße nehmen mit sinkendem Holzgehalt zu.
Host
Größere Datenverarbeitungsanlage in einem Verbund mit mehreren EDV-Anlagen. Über den Host können alle angeschlossenen Systeme Daten austauschen. Im algemeinen wird ein Host für den Zugriff auf Datenbanken eingesetzt.
Hurenkind
Scherzhafter Ausdruck des Druckers für einen kleinen Satzrest zu Beginn eines neuen Abschnittes oder einer neuen Kolumne.
Hurenkinder
Begriff aus der Setzersprache, der eine einzelne, letzte Zeile eines Absatzes bezeichnet, wenn diese am Anfang einer neuen Spalte/Seite steht.

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I

ICC / ICC-Profil
Abkürzung für "International Color Committee". Wichtige Hersteller von PrePress-Produkten arbeiten in diesem Komitee unter der Federführung der Fogra (Forschungsgemeinschaft für grafische Technik) zusammen, um die Handhabung von Farbbildern und Farbprofilen so zu standardisieren, dass sich Farbmanagement in Zukunft unabhängig von Plattformen und Applikationen realisieren lässt.
Imprimatur
Druckreiferklärung des Auftraggebers.
Imprimatur
Druckfreigabeerklärung des Verlages oder des Autors auf den Korrekturbögen .
Initial
Großer, oft verzierter Anfangsbuchstabe, der meist über mehrere Zeilen geht.
Initiale
Initiale sind hervorgehobene Anfangsbuchstaben in einer Textgruppe. Sie dienen als Schmuckelement und sollten daher sparsam angewendet werden. Zum Beispiel als Kennzeichnung von Eingangsabsätzen. Auch beim Setzen von Initialen sind einige Regeln zu beachten: Die Initiale muss optisch Schriftlinie halten mit der letzten Grundtextzeile, die eingezogen ist. Der seitliche Abstand zwischen Initiale und Grundtext muss etwa dem optischen Abstand der Initiale zum Grundtext in vertikaler Richtung entsprechen. Die Initiale muss so angeordnet sein, dass die linke Satzkante optisch eine Senkrechte bildet.
Interpolation
Hinzufügen von nicht vorhandenen Zwischenwerten beim Vergrößern von Bildern durch Berechnung der fehlenden Pixel aus den benachbarten Pixeln, also Pixelverdopplung.

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J

JPEG
"Joint Photographic Expert Group"-Bildformat zur Komprimierung von Bilddaten. JPEG-Bilder können in Millionen von Farben dargestellt werden, während das Format Gif nur 256 Farben unterstützt.
JPEG
Abkürzung für "Joint Pictures Expert Group". Zusammenschluss von Ingenieuren, Programmierern und Branchenvertretern, der einen Standard für die Komprimierung von digitalen Bilddaten entwickelte. Der JPEG-Standard ist mittlerweile über alle Rechnerplattformen und Systemwelten verbreitet. JPEG-komprimierte Bilddaten belegen nur einen Bruchteil des sonst üblichen Speicherplatzes auf dem Datenträger. Ausgabesysteme mit PostScript Level 2 sind in der Lage, die komprimierten Bilddaten zu decodieren. Der Transport komprimierter Bilddaten entlastet das Netzwerk und führt zu schnelleren Druckzeiten. Canon ColorPASS-Controller unterstützen das JPEG-Format.

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K

Kalibrieren
Justierung von Hardware und Software mit Anpassung an Sollwerte.
Kalibrierung
Zur korrekten Reproduktion von Bildern im Druck sollten alle verwendeten Geräte wie Farbbildschirm und Grafikkarte, Farbdrucker und Belichter aufeinander abgestimmt sein, so dass die numerisch festgelegten Werte für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarzanteil übereinstimmend dargestellt werden. Die Kalibrierung eines Canon-Farbkopiersystems erfolgt automatisch, bzw. nach Wunsch des Anwenders.
Kapitälchen
Großbuchstaben auf der Höhe der Kleinbuchstaben.
Kapitälchen
Kapitälchen sind Großbuchstaben, deren Höhe der Normalhöhe (x-Höhe) der Kleinbuchstaben (Gemeinen) entspricht. Ihre Strichstärke und ihr Grauwert orientieren sich an denen der Gemeinen. Heute trifft man (leider) zwei Arten von Kapitälchen an: Falsche Kapitälchen werden durch proportionales Skalieren der Versalien erzeugt. Steht keine Schrift mit sogenannt echten Kapitälchen zur Verfügung, wird oft auf diese Methode zurückgegriffen. Der Fachmann sollte sich jedoch vom Gebrauch solcher Kapitälchen distanzieren. Wie im Beispiel unten zu sehen ist, weisen falsche Kapitälchen ein unausgewogenes Gleichgewicht bei den Strichstärken auf. Man spricht von einem verminderten Duktus. Die verkleinerten Kapitälchen haben im Vergleich zu den Original-Versalien eine zu geringe Strichstärke: Echte Kapitälchen weisen einen korrekten Duktus im Vergleich mit der verwendeten Grundschrift auf. Echte Kapitälchen können zum Beispiel in einer fein ausgearbeiteten OpenType-Schrift enthalten sein, sofern das Layoutprogramm mit OpenType korrekt umzugehen vermag. Vor dem OpenType-Zeitalter musste man sich Expert-Fonts, ein Zusatz zu bereits vorhandenen Schriften, erwerben, um echte Kapitälchen setzen zu können. Anwendung von Kapitälchen: Namen, Titel, Auszeichnung (Hervorhebungen). Was es zu beachten gilt: Kapitälchen sollten immer in einer Serifenschrift gesetzt werden. Serifenlose Kapitälchen wirken meistens plump und deuten auf Schriftunkenntnis hin. Kapitälchen sollten leicht gesperrt werden, sofern dies vom Schriftdesigner nicht bereits vorgenommen wurde. Kritische Zeichenkombinationen sind auszugleichen (optisch gleichmäßige Abstände erzielen). Die Wahl der korrekten Auszeichnung trägt viel zum Gesamteindruck eines Druckerzeugnisses bei. Der Einsatz von Kapitälchen ist nicht bei jeder Gestaltungsarbeit angebracht. Es sollte darauf geachtet werden, dass die verwendete Auszeichnung zum Gesamtbild einer Gestaltung passt.
Karton
Papier, das mehr als 150 g/qm wiegt. Dicker Karton, ab 600 g/qm, nennt man Pappe.
Kaschieren / Folienkaschierung
Um einer Drucksache eine größere Festigkeit zu geben kaschiert man sie, d.h. man überzieht z. B. Kartons oder Pappen mit Papieren, Geweben oder Folien.
Klebebindung
Neben der Fadenheftung ist die Klebebindung ein weit verbreitetes Weiterverarbeitungsverfahren von Druckprodukten. Bei den Methoden der Klebebindung werden die gefalzten Bögen zusammengetragen und im Bund gefräst oder abgefasst, bevor der Umschlag angeleimt wird.
Klebebindung
Bindeverfahren, bei dem ein aus einzelnen Blättern bestehender Buchblock mit Klebstoffen (ohne Faden) oder Leim gebunden wird.
Komprimierung
Verfahren zur Reduktion der Datenmenge einer digitalen Datei.
Konsultationsgröße
bis 8 Punkt und gilt für Texte, die nur kurz gelesen (konsultiert) werden. Zum Beispiel Lexika, Wörterbücher, Fußnoten, Marginalien, usw.
Kontrast
Unterschied zwischen den hellsten und dunkelsten Stellen eines Bildes.
Konvertierung
Übertragung von Daten von einem Format in ein anderes bzw. von einem Medium auf ein anderes.
Kopfsteg
Oberer Rand einer Seite.

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L

Lackierung
Farbloser, matter bzw. glänzender Oberflächenschutz für Drucke.
Laminieren
Beim Laminieren wird das Druckprodukt mit einer transparenten Kunststofffolie überzogen.
Laser
Abkürzung für: Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Mit dem Laser ist es erstmals gelungen, sehr intensives, stark gebündeltes, Licht zu erzeugen, das heißt: Strahlen, die in Wellenlänge, Schwingungsphase und Schwingungsebene identisch sind. Im Gegensatz zum normalen Licht verbreitet sich das Laserlicht nicht nach allen Seiten, sondern pflanzt sich geradlinig fort. Der Durchmesser einer Stecknadel ist etwa zwei Millionen mal größer als ein Laserstrahl. Im Bereich der Computerperipherie wird der Laser für Drucker und zur Datenspeicherung eingesetzt. Der Laserdrucker ist der schnellste und exakteste Drucker. Die zu druckende Seite wird zunächst vom Laserstrahl elektrostatisch auf eine Walze und anschließend auf das Papier übertragen. Die Geschwindigkeit beträgt bis zu 1,5 Millionen Zeichen in der Stunde.
Laufrichtung
Vorherrschende Faserrichtung im Papier, bedingt durch den Fertigungsprozess in der Papiermaschine.
Laufweite
Buchstabenabstand innerhalb eines Wortes.
Laufweite
Länge eines Wortes, bestimmt durch die Breite der Zeichen und ihren Abständen zu den davorstehenden (Vorbreite) und nachfolgenden (Nachbreite) Zeichen. Vereinfacht ausgedrückt kann man auch sagen, die Laufweite ist der Abstand zwischen mehreren Zeichen oder noch genauer, die Gesamtheit der Dickten. Normallaufweite: Die Dickte eines Zeichens wird durch den Schriftdesigner auf einen Ausgangsschriftgrad von 12 Punkt festgelegt. Dadurch soll eine optimale Lesbarkeit beim Mengensatz gewährleistet werden. Notwendigkeit der Laufweitenanveränderung: Jede Schrift wird im Computer stets linear vergrößert und verkleinert. Dadurch wird bei jeder Vergrößerung nicht nur das eigentliche Schriftbild sondern auch der Abstand zwischen den Zeichen vergrößert oder verkleinert. Dadurch weicht aber die Laufweite proportional zu der Skalierung von der Normallaufweite ab. Es entsteht eine Disharmonie, da die Grauwirkung des Textes gestört wird. Dem Fachmann bleibt folglich oftmals keine andere Wahl als die Laufweite manuell anzupassen. Einflussgrößen der Laufweite: Die Einflussgrößen für die Bestimmung einer korrekten Laufweite sind vielfältig. Die Laufweite einer Schrift ist abhängig von folgenden Faktoren: Schriftcharakter (mit oder ohne Serifen), Schriftschnitt, Schriftgröße, Lese-Entfernung, Kontrast zum Hintergrund Negativtext: Aus Gründen der Lesbarkeit erfordert Negativtext eine etwas größere Laufweite als "normaler" Text. Wieso ist das so? Bei gleicher Schriftgröße wie im schwarzen Text wirkt eine weiße Fläche oder eben ein weißes Zeichen größer. Daher muss auch die Laufweite angepasst werden. Zusammenfassung zur Laufweite: Größerer Leseabstand erfordert eine größere Laufweite. Kleine Schriftgrade ab 8 Punkt und kleiner müssen zwingend erweitert werden. Größere Grade ab 18 Punkt sind zwingend zu verringern. Negative Schrift ist zu erweitern. Merke: Die Minuskorrektur muss immer so weit im Rahmen bleiben, dass sich die Zeichen nie berühren!
Layout
Verbindlicher Entwurf, in dem Seitenformat, Satzspiegel, Stand der Text- und Grafikelemente, sowie Fotos und farbliche Gestaltung enthalten sein muss.
Layout
Der Stand von Texten und Bildern auf einer Seite wird im Layout festgelegt und bildet so die Vorlage für das Druckprodukt.
Layout
Anordnung oder Anordnungsskizze für die Gestaltung einer Seite oder eines Dokuments. Im Layout werden der Satzspiegel, sowie die Anordnung von Kolumnentitel und der Pagina, festgelegt.
Leiche
Ein fehlendes Wort.
Lesegröße (Brotschrift)
Die Lesegröße geht von 9 bis 12 Punkt und wird bei umfangreichen Texten eingesetzt, die eine größere Lesezeit benötigen. Zum Beispiel Broschüren, Prospekte, Bücher, Zeitungen usw.
Lichtechtheit
Lichtechtheit von Druckfarben, die in Belichtungstests ermittelt wird: von Klasse 1 = sehr gering bis Klasse 8 = hervorragend.
Lichter
Die hellen Bildanteile eines Motives, bzw. Tonwerte zwischen 0% und 20%. Idealerweise sollte beim Druck von Bildern eine Mindestdeckung von 5% in den Bildlichtern erhalten bleiben. Canon CLC-Systeme können bei Ansteuerung mit Canon ColorPASS-Controllern eine Mindestdeckung von 3% erzeugen. Im Offsetdruck gilt dieser Wert bereits als problematisch. Dort gilt (bei hochwertigen Druckprojekten) die Mindestdeckung von 5%.
Ligaturen
Eine Ligatur ist in der Typografie eine Buchstabenverbindung. Sie hat sich historisch entweder durch schnelle Schreibweise häufig genutzter Zeichen gebildet oder wurde zur optischen Korrektur anders als die Einzelzeichen geschrieben. Im Bleisatz wurden Ligaturen zur Ermöglichung von Unterschneidungen benutzt. Ein weiterer Grund für die Entwicklung von Ligaturen sind technische Notwendigkeiten im Bleisatz. Hier wurden häufig verwendete Buchstabenkombinationen zu einem Buchstaben, also zu einem Schriftkegel zusammengefasst, um zu verhindern, dass weit über den Schriftkegel auskragende Buchstaben (z.B. f oder Q) bei häufigem Gebrauch abbrechen und so den Buchstaben unbrauchbar machten. Es wird unterschieden zwischen optischen Ligaturen, die heute hauptsächlich zur Verschönerung des Satzbildes verwendet werden, und sprachlichen Ligaturen. Ligaturen im DTP: Um Ligaturen überhaupt erst verwenden zu können, benötigen Sie natürlich eine Schrift, die mit solchen Glyphen ausgestattet ist. Doch auch hier ist Schrift nicht gleich Schrift und Ligatur nicht gleich Ligatur. PostScript und TrueType-Fonts enthalten im Gegensatz zu OpenType-Fonts Ligaturen oft als Sonderzeichen. Dies hat den Nachteil, dass ein Wort mit der Ligatur fi bei einer Volltextsuche oder einer Rechtschreibprüfung nicht mehr als solches erkannt wird. In der Praxis findet sich kaum eine PS- oder TT-Schrift, die ausreichend mit Ligaturen bestückt ist. Dies liegt daran, dass PostScript-Schriften, die im europäischen Raum meist nur aus 8 Bit bestehen, lediglich 256 Glyphen enthalten können. Da bleibt für Ligaturen wenig Platz. TrueType-Schriften könnten zwar heute bis zu 6000 Glyphen enthalten, meistens werden aber auch hier nur 256 davon ausgenutzt. Interessant sind Ligaturen im Zusammenspiel mit OpenType-Schriften. OpenType-Fonts können technisch gesehen 65553 Glyphen enthalten. In der heutigen Praxis gibt es bereits einige OpenType-Fonts, die mit einer Vielzahl von Ligaturen ausgestattet sind. So zum Beispiel die Adobe Caslon Pro oder die Warnock Pro, die beide mit der Adobe Creative Suite ausgeliefert werden. Ein modernes Layoutprogramm wie Adobe InDesign (nicht XPress) liest auf Wunsch sogar automatisch die korrekten Ligaturen aus. Dieses automatische Zuordnen von speziellen Zeichen wird als OpenType-Funktion ezeichnet.
Logo
Meist Firmenzeichen, aber auch allgemeine Zeichen.

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M

Magenta
Grundfarbe in der subtraktiven Farbmischung (Purpur).
Majuskeln
Großbuchstaben
Makrotypografie oder Großtypografie
Unter Makrotypografie verstehen wir den Gesamteindruck einer Seite. Hierbei geht es darum, wie typografische Gestaltungselemente harmonisch angeordnet werden.
Makulatur
Fehlerhafte Drucke aller Art.
Manuskript
Vorlage zum Setzen einer Publikation. Das Manuskript sollte von Maschine oder mit dem PC sauber geschrieben werden.
Manuskript
(Lat. manus=Hand, scriptum=Geschriebenes) enthält die Textvorlage für das Druckprodukt.
Marginalie
Randbemerkung. Marginalienspalten enthalten Erläuterungen und /oder Abbildungen.
Maschinenglatte Papiere
Papiere, die nur das Glättwerk der Papiermaschine durchlaufen haben.
Maskieren
In der Bildbearbeitung können mittels einer Maske Teile eines Bildes geschützt werden, so dass die ungeschützten Teile verändert werden können.
Mattgestrichene Papiere
Gestrichene Papiere, die nur sehr gering oder gar nicht satiniert werden.
Memory Multiplier
Eine innovative Technologie, mit der der ColorPASS Bilder mit nur der Hälfte des Speichers drucken kann, die bislang dafür erforderlich war.
Mikroprozessor
1970 wurde der erste Mikroprozessor in der Praxis eingesetzt. Ein kaum ein Quadratzentimeter großer Chip, der alle Komponenten einer Zentraleinheit enthält. In Verbindung mit Speichern sowie Aus- und Eingabeeinheiten bildet er das Zentrum eines Mikrocomputers, der auf einer kleinen Leiterplatte untergebracht ist und die gleiche Leistungsfähigkeit wie die Großanlagen der ersten Generation hat. Der Mikroprozessor ist keine neue technische Entwicklung, sondern die Integration der verschiedenen Komponenten in geringer Größe (Miniaturisierung). Dadurch ist es möglich, den Mikroprozessor zum Steuern und Regeln in den unterschiedlichsten Geräten einzusetzen.
Mikrotypografie oder Detailtypografie
Wie der Name schon sagt, wird hier Wert aufs Detail gelegt. Das Finden optimaler Zeichen- Wort- und Zeilenabstände. Das Setzen von Ligaturen und Vieles mehr muss hier berücksichtigt werden. Gerade in der heutigen Zeit, in der beinahe jedermann einen eigenen Computer besitzt, wird das Gefälle zwischen typografischer Kunst und laienhaft erstellten Druckerzeugnissen immer größer. Nur wer Makro- und Mikrotypografie berücksichtigt, hebt sich ab von den DTP-Laien! Was nützt eine schön gestaltete Seite, wenn niemand lesen kann, was darauf steht? Es ist Ironie, dass ein "normaler" Leser die Gesetze der Mikrotypografie nicht kennt, aber sehr wohl beurteilen kann, ob eine Seite zum Lesen einlädt oder nicht. Folgende Aussage erscheint da besonders treffend: "Mikrotypografie hat ihre Kenner, aber kein Publikum."
MIPS
"Million Instructions Per Second": Maßeinheit für die Arbeitsgeschwindigkeit der Computer.
Modem
Abkürzung für: Modulator Demodulator. Einrichtung zur Umsetzung analoger Signale in digitale und umgekehrt zur Übertragung digitaler Daten über das Fernsprechnetz.
Moire
Durch ungünstige Rasterwinkelung im Druck erscheinende, störende Musterbildung.
Moiré-Effekt
Fehler bei der Rasterung von Bildvorlagen bei der Vierfarbseparation, bzw. bei der Bogenmontage. Durch ungünstige Rasterwinkelung sind die Punkte der einzelnen Farbauszüge so zueinander angeordnet, dass bei deren Übereinanderdruck eine durch Interferenzbildung erzeugte Störung im Bild entsteht.
Montieren
Siehe Bogenmontage.
MPEG
Komprimierung für Filme und Audiodaten, bei dem die Folgebilder nicht komplett gespeichert werden, sondern nur die Änderungen zum vorangegangenen Bild.
Multiblattvergrößerung
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Größere Formate als DIN A3 werden von den CLC-Systemen in Bereiche aufgeteilt, die dann auf je ein Blatt vergrößert werden - die Blattanzahl wird automatisch berechnet, wobei der Kleberand berücksichtigt wird.
Multimedia
Vom Anwender aktiv steuerbare Einbindung von Text, Grafik, Ton, Animation und Bewegtfeld auf digitalen Plattformen, z. B. PC- oder Datennetzen und Internet.

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N

Naturpapier
Ungestrichene Papiere, die maschinenglatt oder satiniert sein können.
Netzwerk
System verbundener Computer, die miteinander über Netzstrukturen wie Ringe, Sterne (von/an Hostrechner) oder Ketten kommunizieren.
Netzwerkprotokoll
Verfahrensvorschrift, nach der Daten über ein Computernetzwerk übertragen werden. Verschiedene Netzwerkprotokolle können auf demselben Netzwerk (z.B. Ethernet) verwendet werden, unter Umständen sogar gleichzeitig. Beispiele für gängige Netzwerkprotokolle sind AppleTalk, TCP/IP oder Novell IPX.
Netzwerkprotokoll
Eine Reihe von Normen, die für die Kommunikation in einem Netzwerk verwendet werden. So wie es auch verschiedene Sprachen gibt, gibt es in der Computerwelt auch verschiedene Protokolle. Verschiedene Übersetzer können benutzt werden, um den Informationsfluss zwischen den verschiedenen Protokollen (Sprachen) zu ermöglichen. Beispiele sind Apple-Talk, IPX/SPX und TCP/IP.
Normal- oder Tabellenziffern
Diese Ziffern eignen sich hervorragend für den Tabellensatz. Diese Ziffern weisen alle die Höhe von Versalien auf und haben auch alle die gleiche Breite. Leerzeichen können auch mit einem Festwert, der der Ziffernbreite entspricht, gesetzt werden.
Novell NetWare
Eine verbreitete Netzwerkserversoftware, mit dem Rechner unterschiedlicher Betriebssysteme (Windows, Macintosh, UNIX etc.) Dateien austauschen können und auf einen Drucker in einem Local Area Netzwerk (LAN) oder einem Wide Area Netzwerk (WAN) zugreifen können.
Nuten
!!!
Nutzen
Anzahl der Drucke oder Druckblätter auf einem Papierbogen.
Nutzen
Seiten, die auf demselben Blatt angeordnet sind. Die Bezeichnung wird häufig im Sinne mehrerer gleicher Exemplare (Mehrfachnutzen) verwendet.

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O

OCR
"Optical Character Recognition": Maschinelles Erkennen von Texten beim Scannen und Umwandlung in Schriftzeichen zur Weiterverarbeitung.

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P

Pantone-Farbsystem
Internationales, auf neun Grundfarben basierendes Farbsystem mit 751 verschiedenen Farbmischungen. Stellt Farbmuster für Designer und entsprechende Druckfarben für den Druck zur Verfügung. Wird überwiegend im englischsprachigen Raum eingesetzt. In Deutschland hat sich das HKS-System etabliert.
Papierformat
Das Papierformat ist durch die Einführung von Normformaten wie z.B. DIN-Formaten weitgehend vereinheitlicht. Grundlage der DIN-Formate ist die "A"- Reihe. Die Formatreihe mit dem Ausgangsbogen von 1 qm Flächeninhalt gilt als Vorzugsreihe DIN A.
Papiergewicht
Alle Druckpapiere werden nach dem Grammgewicht eines Quadratmeters bezeichnet.
PDF
"Portable Document Format" ist ein von der Firma Adobe entwickeltes, von PostScript abgeleitetes Format zum Austausch und zur Verarbeitung elektronischer gespeicherter, formatierter Dokumente mit Text und Bild unabhängig von der verwendeten Hard- und Software.
Perforation
Lochstanzung in Papier oder Karton zum Abtrennen eines Blattes oder Blattteils.
Pixel
Die Abkürzung für Picture Element und beschreibt den kleinsten Bildpunkt, der von einem System (Monitor, Scanner, Drucker, Digitalkamera, etc.) ausgegeben bzw. dargestellt wird.
Plotter
Ausgabemedium zum Zeichnen von Grafiken und Plänen im Großformat (DIN A0).
Postscript
Seitenbeschreibungssprache. Ein von der Fa. Adobe in Zusammenarbeit mit den Firmen Xerox und Apple Computer entwickelte, rechnerunabhängige Programmiersprache zur Repräsentation grafischer Informationen zwischen Computersystemen und Ein- und Ausgabegeräten. Postscript ist so universell, dass es Vektor- und Bitmap-Grafik umfasst. Die Qualität der Ausgabe ist dadurch nur noch von der Mechanik der Ausgabegeräte abhängig.
PPD
PostScript-Printer-Description-Datei. Dient zur Ansteuerung der Drucker-Hardware. Dazu gehört z.B., ob ein Drucker in Farbe oder Schwarzweiß drucken kann, welche Papierformate und Einschubfächer verfügbar sind und welche anderen speziellen Funktionen angesteuert werden können (z.B. Sorter oder Hefter).
PPD-Datei
Abkürzung für PostScript Printer Description, Druckerbeschreibungsdatei. Diese Datei enthält Informationen über Leistungsmerkmale eines Druckers wie z. B. die unterstützten Papierformate und die nicht bedruckbaren Ränder des Papiers oder Duplex- bzw. Sortierfunktionen. PPD-Dateien werden bei der Druckerinstallation benötigt.
PPD-Datei
"Postscript Printer Description": enthält alle Informationen über ein angeschlossenes Postscript-Ausgabegerät (Seitenformat, Auflösung, Rasterweite etc.).
Prozeßfarben
Die vier Farben (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz), die gemischt werden, um ein breites Farbspektrum drucken zu können. Durch Farbmischung kann nur ein Teil der in der Natur vorkommenden Farben erzeugt werden. So wird mit diesen Farben das größtmögliche Farbspektrum sinnvoll reproduziert. In Europa gelten die Prozessfarben nach der Euroskala, in den USA kommen Prozessfarben aus dem Pantone-System zum Einsatz, in Japan wird nach dem Toyo-Standard gedruckt.
PS-Dateien / Druckdateien
PS-Printfiles sind Dateien, die Seitenbeschreibungen in Form eines PostScript-Programms enthalten; der Anwender generiert sie, indem er die Ausgabe statt auf den Drucker in eine Datei umleitet. Unter Windows übernimmt der Anschluss "FILE" diese Aufgabe, sofern nicht die Anwendung selbst diese Möglichkeit bietet. Druckdateien lassen sich anschließend auf beliebigen PostScript-Druckern oder -Belichtern ausgeben, wenn sie keine allzu gerätespezifischen Funktionen ansprechen (beispielsweise spezielle Papierschächte oder -formate). Hinsichtlich der erlaubten Operatoren unterliegen sie keinen Einschränkungen und können auch mehrere Seiten enthalten.
Punkt
Kleinste Einheit des europäischen typografischen Maßsystems. 1 Punkt (p) = 0,376 mm.

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Q

R

RGB
Abkürzung für Rot, Grün, Blau. Bezeichnet den aus den drei Grundfarben bestehenden Farbraum für die additive Farbmischung.
Ries
Variable Mengeneinheit (Verpackungseinheit) für Formatpapiere; je nach Papierstärke unterschiedlich.

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S

Satzspiegel
Der auf einer Druckseite für den Satz bestimmte Raum.
Scanner
Gerät zur Digitalisierung von Bild- oder Schriftvorlagen.
Schnittmarken
Schnittmarken markieren die Positionen, an denen der (End-)Beschnitt erfolgen soll. Der Beschnitt entlang der Schnittmarken ist notwendig, wenn entweder die Seite bis zum Rand bedruckt werden muss (Anschnitt) oder ein mehrseitiges Druckerzeugnis geheftet bzw. gebunden wird.
Schriftfamilie
Gruppe formal zusammengehörender Schriften mit demselben Namen.
Schriftgrößen
Schriftgrößen orientieren sich noch immer nach dem typografischen Maßsystem und werden in Punkt angegeben.
Schriftlinie
Die Schriftlinie ist eine imaginäre Linie, auf der die Schriften unterschiedlicher Schriftgröße gesetzt werden.
Schriftschnitt
Erscheinungsform einer Schrift einer Schriftfamilie, z. B. fett oder kursiv.
Seite
Dokumente bestehen aus ein oder mehreren Seiten, wobei für das Seitenformat üblicherweise ein normiertes Papierformat verwendet wird.
Serifen
Serifen sind waagrechte schräge Ansatz- und Endstriche (Füßchen) bei Antiqua-Schriften, z. B. als Abschluss der Grundstriche zur Schriftlinie hin.
Subtraktive Farben / Körperfarben
Die Farben Cyan, Magenta (Purpur) und Gelb. Die Farbwirkung entsteht durch Absorption der Lichtanteile.
Subtraktive Farbmischung
Subtraktive Grundfarben wie Cyan, Magenta und Gelb werden für den Farbdruck benutzt und sind die sogenannten Komplementärfarben zu den additiven Lichtfarben Rot, Grün und Blau. Der Begriff subtraktiv kommt daher, dass eine additive Farbe von Weiß subtrahiert werden muss, um eine subtraktive Farbe zu erhalten. Ein mit Cyan bedrucktes Papier absorbiert die roten Lichtanteile, Magenta die grünen und Gelb die blauen Anteile des sichtbaren Lichts. Durch das übereinander Drucken der subtraktiven Farben lassen sich die Primärfarben darstellen: Gelb und Magenta bildet Rot, Magenta und Cyan ergibt Blau, Cyan und Gelb bildet Grün.

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T

Tiefen
Die dunkelsten Bereiche eines Bildes. Häufig als Helligkeitswerte von 75-100% oder 85-100% definiert. Idealerweise sollte beim Druck von Bildern eine Maximaldeckung von 95% in den Tiefen erhalten bleiben.
TIFF
Abk. für Tag Image File Format. Dateiformat für Bitmap-Bilder. Es stehen verschiedene Kompressionsalgorythmen zur Verfügung, um das Bild ohne Verlust an Qualität zu komprimieren, was Speicherplatz spart.
Toner
Durch Übereinanderlegen der vier Tonerfarben Gelb, Cyan, Magenta und Schwarz wird beim Druck ein vollfarbiges Motiv erstellt. Beim Schwarz-Weiß-Druck wird lediglich eine Tonerfarbe verwendet. Der Toner wird durch Hitze in das Papier gebrannt.
Transparenz
Gibt an, wie durchsichtig ein Motiv ist.
Treiber
Ein Hilfsprogramm, das Peripheriegeräte ansteuert ("betreibt"), etwa Scanner, Drucker oder Festplatten. Ein Beispiel für eine Treiber-Schnittstelle ist "TWAIN" für Scanner.
TrueType
Schriftenformat, das wie PostScript den Umriss eines Buchstabens als mathematische Beschreibung speichert. Apple und Microsoft entwickelten dieses Format, um Schriften in ihre Betriebssysteme Apple 7.0 und Windows 3.1 zu integrieren.
Typografie
Die Lehre von der funktionalen und ästhetischen Gestaltung von Buchstaben, Schriften und ihrer Anwendung in Druckwerken.

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U

Ungestrichene Papiere
Papiere, die nicht gestrichen sind.
Unicode und ISO/IEC 10646
Der internationale Standard, auf dem moderne Software basiert (1991). Unicode umfasst im Moment über 65000 Glyphen. Weitere Informationen
Unterlänge
Der Teil eines Buchstabens, der unterhalb der Schriftlinie liegt, z. B. bei den Buchstaben g oder y.
Unterschneiden
Von Unterschneiden (engl. "Kerning") spricht man immer dann, wenn Buchstabenabstände innerhalb eines Wortes optisch verringert werden.

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V

Vektorgrafik
Eine Vektorgrafik ist eine mathematisch definierte, auflösungsunabhängige Grafik, die wenig Speicherplatz benötigt.
Versalien
Großbuchstaben
Vierfarb-Druck
siehe subtraktive Farben

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W

Wasserzeichen
Bei Papierdurchsicht erkennbares Zeichen auf Papieren besonderer Qualität. Wird durch erhabene Stellen im Papiersieb bei der Herstellung erzeugt
Wortabstand
Der Abstand (Breite des Leerzeichens) zwischen zwei Worten beeinflusst die Lesbarkeit stark. Ein optimaler Wortzwischenraum ist auf jedem Fall kleiner als der optimale Zeilenabstand. Wortabstand und Zeilenabstand stehen im Verhältnis von 1:2 oder sogar 1:3. Gerade im Blocksatz werden die Wortabstände sehr schnell zu einem Problem. Im Blocksatz werden die Wortabstände bei jeder Zeile individuell errechnet, damit links und rechts eine gerade Satzkante entstehen kann. Dadurch sind zu große oder zu kleine Wortzwischenräume natürlich sehr schnell vorprogrammiert, wenn man nicht entsprechende Vorarbeit leistet.
WYSIWYG
"What You See Is What You Get", also etwa: Die Ausgabe sieht so aus wie das, was Sie gerade auf dem Bildschirm sehen.

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X

Y

Z

Zeichen
(Schrift-)Zeichen ist die Bezeichnung für ein Symbol, das zur Darstellung von Informationen benutzt wird. Beispiele für Zeichen sind: Buchstaben des "normalen" Alphabetes, Satzzeichen, Ziffern, Sonderzeichen
Zeichensatz
Zeichensatz bedeutet die Gesamtheit der zur Verfügung stehenden Zeichen, die von einem Ausgabegerät (Bildschirm, Drucker, Belichtungseinheit) dargestellt werden können. Die bekanntesten internationalen Zeichensätze sind: Unicode und ISO/IEC 10646, ASCII. Ein Zeichensatz lässt sich in folgende sechs Zeichengruppen einordnen: Versalien, Gemeine, Ligaturen, Akzente/Umlaute, Interpunktionen, Ziffern
Zeilenabstand
Abstand von Schriftlinie einer Zeile zur Schriftlinie der nächsten Zeile.
Zeilenbreite
Die Zeilenbreite ist die Länge einer Zeile mit linker und rechter Begrenzung.
Ziffern und Zahlen
Ein einzelnes Zahlzeichen ist eine Ziffer. Erst die Zusammensetzung verschiedener Ziffern ergibt eine Zahl.

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Quellen

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